Winteroper 2011
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| Kammerakademie Potsdam, Neuer Kammerchor Potsdam | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Le nozze di Figaro – Die Hochzeit des Figaro
Opera buffa in vier Akten KV 492
Libretto von Lorenzo Da Ponte
(nach Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais’
„La folle journée ou Le mariage de Figaro“)
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
Aufführungen in italienischer Sprache mit
deutschen Übertiteln

Potsdamer Winteroper 2010 „Aschenputtel”
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Der Filmregisseur Andreas Dresen und der Maestro des Barockfagotts machen Oper
In der Potsdamer Winteroper 2011 führt mit Andreas Dresen einer der renommiertesten Filmregisseure Regie.
Andreas Dresen betrachtet seine Darsteller quasi mit „offener Blende“. Jede Nuance, jeder Wimpernschlag, rede Regung der Stirnfalten wird festgehalten. Diese Detailgenauigkeit, mit der er direkt in die ungeschminkten Gesichter seiner Protagonisten zoomt, macht die enorme Wirkung seiner Bilderchoreographien aus und fasziniert in seinen feinen Charakterzeichnungen. Auf diese Weise entstehen eindrucksvolle Porträts, manchmal still stehende Momente menschlicher Verhaltensweisen. Die künstlerischen und technischen Mittel der Filmregie werden nun eingetauscht gegen die besondere Unmittelbarkeit des live gespielten Musiktheaters. Ein intimes Theater vom Format des Potsdamer Schlosstheaters im Neuen Palais kommt Andreas Dresens am Film geschulter Sicht, seinem Interesse an feiner psychologischer Zeichnung dabei entgegen.
Andreas Dresen wird nach „Don Giovanni“ am Opernhaus Basel mit „Le nozze di Figaro“ seine zweite Oper inszenieren. Der in Potsdam lebende international preisgekrönte Filmregisseur (u.a. „Stilles Land“, „Halbe Treppe“, „Sommer vorm Balkon“, „Wolke 9“, „Whisky mit Wodka“) inszeniert auch immer wieder am Theater, u. a. am Schauspiel Leipzig und am Deutschen Theater Berlin.
In der künstlerischen Partnerschaft mit Sergio Azzolini baut Andreas Dresen in seiner szenischen Realisierung auch auf die unmittelbare Inspiration durch den italienischen Barockspezialisten, der von 2002 bis 2006 künstlerischer Leiter der Kammerakademie Potsdam war und bereits zahlreiche Opernproduktionen mit der Kammerakademie leitete. Er zeichnet u. a. als musikalischer Leiter von „La fida ninfa“ (Vivaldi) und „Montezuma“ (C.-H.Graun) im Rahmen der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci verantwortlich. Azzolinis Erfahrungen auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis, seine sensible Auseinandersetzung mit dem musikalischen Material, den Stimmen und Instrumenten, sind Nährboden für die gemeinsame Konzeption der Inszenierung. Besondere Impulse gibt Sergio Azzolini durch seine spezielle Herangehensweise in der musikalischen Einstudierung als Instrumentalist.
Die künstlerische Zusammenarbeit von Sergio Azzolini und Andreas Dresen, die auch gemeinsam die Auswahl des Sängerensembles verantworten, verspricht einen Opernabend, der sich sehen und hören lassen kann.





