200520062007200820092010Winteroper 2011
Kammerakademie Winteroper 2007  
  
 

Die seidene Leiter
La scala di seta
Farsa comica in einem Akt (Venedig 1812)
Musik von Gioacchino Rossini
Libretto von Giuseppe Foppa


Così fan tutte
Dramma giocoso in zwei Akten (Wien 1970)
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Lorenzo da Ponte

Aufführungen in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

     
 

TERMINE

 
Premiere
Freitag

Samstag
Freitag
Samstag

9. November 2007
10. November 2007
16. November 2007
17. November 2007

19:00 Uhr
19:00 Uhr
19:00 Uhr
19:00 Uhr
 

TERMINE

 
Samstag
Sonntag
Freitag
Samstag
24. November 2007
25. November 2007
30. November 2007
1. Dezember 2007
19:00 Uhr
16:00 Uhr
19:00 Uhr
19:00 Uhr
     

Musikalische Leitung: Felice Venanzoni
Einstudierung: Andrea Marcon
Inszenierung: Caterina Panti Liberovici
Orchester: Kammerakademie Potsdam

Musikalische Leitung: Konrad Junghänel
Inszenierung: Uwe Eric Laufenberg
Bühne: Matthias Schaller
Kostüme: Antje Sternberg
Chor: Neuer Kammerchor Potsdam
Orchester: Kammerakademie Potsdam

 
 
Die seidene Leiter

Potsdamer Winteroper: „La scala di seta”


Potsdamer Winteroper: „Così fan tutte”

 
     
 

Handlung
Über Jahrhunderte hinweg war Venedig eines der bedeutendsten Zentren der Oper und um 1800 entwickelte sich die „Farsa” als eine Sonderform der Opera buffa. Die verworrene Liebeskomödie greift das klassische Thema der heimlichen Ehe auf, bei der einmal die Magd ihren Herrn oder wie in der „Seidene Leiter” das Mündel seinen Vormund an der Nase herumführt. Diese Farsa lebt vom absurden Beziehungsgeflecht zweier Frauen mit drei Männern und die seidene Leiter ist das wichtige Requisit, das dem Ehemann dazu dient, heimlich ins Schlafgemach seiner Frau zu gelangen. Die daraus entstehenden Missverständnisse, heimlichen Rendezvous und Versteckspiele-reien sind Theaterspaß auf der ganzen Linie. Diese und andere Absurditäten versteht Rossini mit dem ständig vorwärtstreibenden rhythmischen und melodischen Charakter seiner Musik und der faszinierenden Technik der Sprachzersetzung zu entlarven. Das zumeist groteske Gebaren der handelnden Personen wird der Lächerlichkeit preisgegeben und das Publikum kann sich - damals wie heute - prächtig amüsieren.

Handlung
Durch dringliche Briefe herbeigerufen, findet sich William im Hause seines schwer erkrankten Jugendfreunds Roderick Usher ein. Er trifft den Freund in äußerst depressiver Verfassung an und erfährt von der Geschichte des aussterbenden Geschlechts der Ushers. Als Rodericks Zwillingsschwester Madeline plötzlich verstirbt, wird sie in der Familiengruft beigesetzt. Aber etwas erscheint dem Gast seltsam. Nach und nach kann William die einzelnen Beobachtungen zu einem schrecklichen Ganzen zusammenfügen: Roderick muss seine Schwester lebendig begraben haben!

Der 1937 in Baltimore geborene Philip Glass gehört mit Steve Reich und Michael Nyman zu den populärsten Vertretern der sogenannten Minimal Music. Diese Musikrichtung wird aufgrund ihrer Breitenwirkung auch oft als Filmmusik eingesetzt. Die 1988 uraufgeführte Oper „The Fall of the House of Usher“ von Philip Glass ist – neben Claude Debussys gleichnamigem Fragment – die einzige Bearbeitung der berühmten Novelle von Edgar Allan Poe für die Opernbühne, die ansonsten besonders als Verfilmung (1960 von Roger Corman mit Vincent Price) bekannt wurde. Die Hauptpartien sind mit Tenor, Bariton und Sopran besetzt. Glass verwendet neben Gitarre, speziellem Schlagwerk und Synthesizer die Instrumente eines Kammerorchesters.